Verkehrsunfall ist Rechtssache eines Spezialisten

Aufmerksamen Radiohörern und Zeitungslesern sind die vielfältigen täglichen Berichte über die leider viel zu häufig auftretenden Verkehrsunfälle mit erheblichen Sach- und Personenschäden (gerade in den Herbst- und Wintermonaten, wegen den besonders nassen und rutschigen Witterungs- und Straßenverhältnissen) sehr gut bekannt.

Ein solcher Verkehrsunfall kann für die Betroffenen je nach Verschulden bzw. Mitverschul-den unterschiedlichste zivil-, versicherungs-, aber auch insbesondere bußgeld- und strafrechtliche sowie verwaltungsrechtliche Konsequenzen haben. Konsequenzen, die die Betroffenen als Laien nicht überblicken können. Daher gehört die Verkehrsunfallabwicklung in die Hände eines örtlichen, auf die Abwicklung von Verkehrsunfallschäden spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwaltes.

Er kann binnen kürzester Zeit über das Kennzeichen des Unfallverursachers den gegnerischen Haftpflichtversicherer recherchieren und sich unverzüglich mit diesem zur Geltendmachung Ihrer Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche in Verbindung setzen.

Parallel dazu kann der beauftragte Rechtsanwalt bei der den Unfall aufnehmenden Polizeistation Akteneinsicht in die angelegte Ordnungswidrigkeits- oder Strafakte nehmen, die den Unfallbeteiligten als Privatpersonen nicht gewährt wird.

Nicht selten werden nämlich bei Einschaltung rechtsunkundiger Dritter in die Abwicklung eines Verkehrsunfalls, die darüber hinaus nach dem Rechtsberatungsgesetz nicht die Durchführung fremder Rechtsangelegenheiten besorgen dürfen, geltend zu machende Sach- oder Personenschäden übersehen und nicht bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung angemeldet, wie z. B. der Nutzungsausfall für das beschädigte Fahrzeug, Ab- und Anmeldegebühren des beschädigten bzw. des neuen Ersatzfahrzeugs, Kosten für Nummernschilder, Kreditkosten für die Neuanschaffung, Anwaltsgebühren und frustrierte Aufwendungen sowie Haushaltsführungsschaden.

Insbesondere die entstehenden Anwaltsgebühren sind Ihnen bei alleinigem Verschulden des Unfallgegners durch dessen Kfz-Haftpflichtversicherung als eine der verschiedenen Schadenspositionen mit zu erstatten.

Neben und unabhängig von den zivil- und versicherungsrechtlichen Aspekten einer Schadensunfallabwicklung werden von Ihrem Rechtsanwalt aber auch die bußgeld- oder strafrechtlichen Konsequenzen nicht aus den Augen verloren. In der ersten Aufregung nach dem Verkehrsunfall ist es daher Beschuldigten am Verkehrsunfall nicht zu empfehlen, vorschnelle Äußerungen zum Schadensverlauf abzugeben, sondern sich durch den Anwalt seines Vertrauens zunächst Akteneinsicht zu besorgen.

Dieses Recht eines Beschuldigten, sich zum Sachverhalt ggf. erst nach Akteneinsicht über den beauftragten Anwalt zu äußern oder aber auch nicht zur Sache auszusagen, sieht die Strafpro-zessordnung für jeden Beschuldigten ausdrücklich vor

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