Die langjährige Erfahrung zeigt immer wieder, dass Strafurteile für den beschuldigten Bürger umso günstiger ausfallen, je näher sich der Richter mit ihm als Einzelperson befasst hat. Je mehr es dem Verteidiger gelingt, seinen Mandanten für den Richter transparent werden zu lassen, desto größer ist die Chance, dass das Urteil vom menschlichen Verständnis für das Schicksalhafte auch einer strafprozessualen Verstrickung getragen ist. Es gibt im Strafrecht keine gleichen und nicht einmal vergleichbare Fälle, die es dem Richter erlauben würden, seine Entscheidung im Falle A („ohne Anschein der Person“?) als Faksimile für den Fall B zu benutzen. Und es ist die wichtigste Aufgabe des Strafverteidigers, die stets vorhandenen singulären Besonderheiten des Einzelfalles zu erkennen und dem Gericht so nahe wie möglich zu bringen.

 

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